Wir sind da und möchten helfen!

Seit dem 26.04.2003 leisten wir – selbst betroffene Eltern – ehrenamtliche Arbeit im Verein.

Wir wollen die Familien vom ersten Tag nach der Geburt des Kindes begleiten.

Als wir Eltern vor dem Inkubator standen und unsere Winzlinge darin sahen, ahnte niemand, was noch auf uns zukommt. Es wurde zwar seitens der Ärzte über Risiken und Folgeschäden einer Frühgeburt (besonders zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche) aufgeklärt, aber wer will das schon hören….Keiner will glauben, dass gerade sein Kind davon betroffen ist oder sein wird.

Viele Folgeerkrankungen treten erst Jahre später auf: ein Kind bekommt eine Spastik in Armen und Beinen, ein anderes leidet an einem schweren Lungenschaden und wieder ein anderes Kind erblindet. Viele Schäden bleiben ein Leben lang und erschweren den Alltag in der Familie.

Liebevoll werden die Kinder auf der Neonatologischen Intensivstation in den Perinatalzentren aufgepäppelt. Allen Ärzten und Schwestern gilt ein besonderer Dank!

Viele Fragen, Sorgen und Ängste begleiten die betroffenen Eltern im Alltag.

Einige Eltern stellen sich der völlig neuen Situation. Für andere öffnet sich ein schwarzes Loch, aus dem sie nur schwer herausfinden und sich Hilfesuchend an uns wenden.

Nicht Mitleid, sondern große Unterstützung brauchen sie.

In Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten, Frühförderstellen, Ämtern und anderen Vereinen versuchen wir die Eltern bestmöglich zu unterstützen, Fragen zu beantworten und ggf. an andere Vereine zu vermitteln.

Viele Mütter und Väter wünschen sich einen aufmerksamen Zuhörer, der diese Situation kennt und aufgrund seiner Erfahrung wertvolle Tipps und Anregungen gibt und es versteht, wenn mal die Tränen fließen.

Um diese Aufgaben weiterführen zu können, benötigen wir Unterstützung.

Dank unserer treuen Sponsoren und Fördermitglieder konnten wir bis heute vieles erreichen und Gutes für unsere betroffenen Familien tun.